Die Waldkatze

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Die allgemein als Waldkatze bekannte Europäische Wildkatze, Felis silvestris silvestris, ist vor allem in ruhigen, großen, alten Laubwäldern anzufinden, wobei sie hier Wälder mit intaktem Biosystem und Altholzbestand bevorzugt. Die Waldkatze wird 7 bis 15 Jahre alt und ist durch ihre deutlich größeren Ausmaße, als bei einer Hauskatze, auszumachen.

Sie wird bis zu 120 cm und kann bis zu 8 Kilogramm wiegen. Der Schwanz der Waldkatze ist relativ kurz und dick und endet meist mit drei Ringen. Fälschlicherweise wird die Waldkatze wegen ihrem entfernt ähnlichem Äußeren der Hauskatze als deren Vorfahren benannt. Tatsächlich stammt die Waldkatze von der afrikanischen Falbkatze.

Die Waldkatze ist in ihrem Verhalten scheu gegenüber dem Menschen und meidet seine Gesellschaft. In ihrer Ernährung ist die Waldkatze wenig abwechslungsreich. Hauptsächlich ernährt sich die Waldkatze von kleineren Säugetieren, und unter Umständen auch von Insekten oder pflanzlichen Lebensmittel.

Die Waldkatze trägt ihre Junge zwischen 60 und 70 Tage, nachdem sie ihre Paarungszeit zwischen Januar und März hatte, und bringt dann sicher ihre zwei bis vier Junge auf die Welt. Von dem Wurf einer Waldkatze können oft allerdings nur ein oder zwei Junge in der freien Natur bestehen. Besonders in ländlichen Gebieten kommt es häufig vor, dass sich eine normale Hauskatze mit einer Waldkatze paart und dabei Junge geworfen werden, welche Blendlinge heißen.

Waldkatzen

Diese Blendlinge sind populationsfähig, es wurden allerdings noch keine größeren Vorkommen dieser eigenen Kreuzungsart gefunden. Trotz allem, dass sich die Artenbestände der Waldkatze langsam erholen, ist und bleibt sie weiterhin in ihrer Existenz bedroht, da die Waldkatze auch in der Auswahl ihres Lebensraums wählerisch ist.

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